Degrowth, eine Lösung für die Klimakrise? Das schlägt ein neuer Verein namens „Degrowth Schweiz“ vor. Das Ziel: Lebensqualität unabhängig von der Produktion und dem Konsum von Gütern neu zu denken und dabei das Wohlbefinden des Menschen und der Umwelt in den Mittelpunkt zu stellen. Wenn der Ansatz Sie zum Lächeln bringt, gewinnt die Bewegung an Dynamik. Sie wurde im Dezember in Zürich gegründet und verfügt bereits über eine zweite Niederlassung in Lausanne. Zu ihren aktiven Mitgliedern zählen dreißig Wissenschaftler, Akademiker, Politiker und Bürger jeden Alters.
Warum reden wir darüber? Der jüngste IPCC-Bericht macht deutlich: Um die globale Erwärmung auf unter 1,5 °C zu begrenzen und die schlimmsten Umwelt-, Sozial-, Gesundheits- und Wirtschaftskatastrophen zu vermeiden, sind dringende Veränderungen erforderlich. Wenn die Energiewende voranschreitet, Der Bedarf an Rohstoffen und Energie steigt rasant.. Das legen aktuelle Studien nahe Szenarien basierend auf reduziertem Verbrauch. sind bei der Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens besser erreichbar als Modelle, die auf exponentiellem Wachstum basieren. Dort Lebensqualität Experten zufolge würde sich die Situation sogar verbessern und soziale Ungleichheiten würden verringert. Auch die Dritte Arbeitsgruppe des IPCC könnte sich in ihrem nächsten Bericht, der im März 2022 veröffentlicht wird, mit diesem Thema befassen.

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