André Kudelski folgt Maître François Carrard als Präsident des Stiftungsrates des Montreux Jazz Festival (VD). Xavier Oberson und Mathieu Jaton werden zu Vizepräsidenten ernannt. Gleichzeitig fungiert Mathieu Jaton weiterhin als Generaldirektor des Festivals.
Der Stiftungsrat hat die Nachfolgeregelung im vergangenen Herbst unter der Leitung des kürzlich verstorbenen Vorsitzenden seit 1996, François Carrard, beschlossen. Ihr Ziel sei es, in einem herausfordernden Umfeld für Kontinuität zu sorgen, schrieb das Montreux Jazz Festival am Mittwoch in einer Pressemitteilung.
Technik und Medien
Die Wahl des neuen Präsidenten, André Kudelski, ist motiviert durch seine Qualitäten als internationaler Geschäftsmann mit anerkannter Erfahrung im Technologie- und Medienbereich. Sein Profil entspricht perfekt den Transformationsbedürfnissen des Festivals sowie seinen Ambitionen für Innovation und internationale Entwicklung.
Präsident und CEO der Kudelski Gruppe, André Kudelski ist auch Präsident von Innosuisse und Vizepräsident der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer. Insbesondere aufgrund seiner Leidenschaft für Klangqualität und angewandte Medientechnologien trat er 2002 dem Stiftungsrat des Jazz Festivals bei. 2018 wurde er zusammen mit Pierre Landolt dessen Co-Vizepräsident sowie Präsident des Exekutivkomitees.
Im Rahmen seiner Funktion bei Montreux Jazz leitet André Kudelski auch Montreux Media Ventures. Diese 2019 gegründete Tochtergesellschaft der Stiftung widmet sich der Produktion, Veröffentlichung und Verbreitung von Inhalten.
Neue Erkenntnisse
Xavier Oberson, Professor an der Universität Genf, Rechtsanwalt und seit 2004 Mitglied des Stiftungsrates, wurde zum Vizepräsidenten des Stiftungsrates ernannt. Wie Mathieu Jaton, Generaldirektor des Festivals seit 2013.
Diese Änderungen sollen die Struktur des Verwaltungsrats konsolidieren, indem auf den bestehenden Mitgliedern aufgebaut wird, sowie auf den Eintritt von Mathieu Jaton und Olivier Gfeller. Letzterer, kürzlich gewählter Treuhänder von Montreux, nimmt den der Gemeinde vorbehaltenen Platz ein.
Das Kuratorium der Stiftung will sich nach dem im vergangenen Herbst festgelegten Plan mit neuen Befugnissen verstärken. Ziel: Neue Perspektiven in der Veranstaltung anregen.
/ATS

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