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Auf den Masken wurden Rückstände von Giftstoffen gefunden.

by Eckhard Goudier

SCHWEIZERISCH

10.09.2021 – 09:300

Aktualisiert: 13:41

Das geht aus einer K-Tipp-Analyse hervor. Es ist nicht klar, was die gesundheitlichen Auswirkungen sind

ZÜRICH – Zwanzig Masken wurden im Labor getestet. Und sie alle hatten giftige Substanzen, insbesondere FFP2. Die in den Selecta-Automaten zu finden sind besser. Das geht aus einer Analyse des Verbrauchermagazins K-Tipp hervor.

Dabei handelt es sich um Stoffe, die beim Tragen des Schutzgeräts eingeatmet werden und die neben einer Reizung der Haut oder der Atemwege auch Kopfschmerzen und Schwindel verursachen können, heißt es im Artikel noch einmal. Wir sprechen insbesondere von Lösungsmittelrückständen, die in der Produktion verwendet werden. Darüber hinaus bestehen Filterschichten unter anderem auch aus erdölbasierten Stoffen.

Alle berücksichtigten Masken stammen aus asiatischen Fabriken. Laut K-Tipp liegen die gemessenen Mengen an flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) zwischen 0,02 und 0,24 Milligramm. Und es ist derzeit nicht klar, welche Risiken mit seiner Anwesenheit in Hygienemasken verbunden sind, da es diesbezüglich keine Studien gibt. Die gesundheitlichen Auswirkungen wären laut Bundesamt für Gesundheit schwer abzuschätzen.

Für alle, die sich Sorgen um Schadstoffe in Hygienemasken machen, gilt folgende Empfehlung: Neue Masken sollten zwei Tage aus der Verpackung genommen werden, am besten in der Sonne, da die Hitze dafür sorgt, dass Schadstoffe keine Gase mehr abgeben . . Es ist auch möglich, die Masken für eine halbe Stunde bei 50-60 Grad in den Ofen zu legen.

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