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Gesundheitskosten, unzufriedene Ärzte – CSR Schweizer Radio und Fernsehen

by Juliane Meier

Seit einiger Zeit fragen sich die Menschen, wie die steigenden Gesundheitskosten gestoppt werden können, während die Krankenkassenprämien weiter steigen. Der Bundesrat hat am Mittwoch seinen Gegenvorschlag zur Volksinitiative der Alianza del Centro zur Kostendämpfung vorgelegt. Doch beide Vorschläge, die auf dem Tisch liegen, beunruhigen den Schweizer Ärzteverband, der befürchtet, dass die Patienten zu Lasten gehen.

Die Initiative des Zentrums möchte einen Mechanismus einführen, mit dem, wenn der Anstieg der Kosten in der Pflichtversicherung die Lohnentwicklung um mehr als ein Fünftel übersteigt, Bund und Kantone mit Sofortmassnahmen die Notbremse ziehen sollen. . Für den Bundesrat besteht die reale Gefahr darin, dass diese Lohnbindung zu einer Rationierung der Leistungen führt. Daher die Idee von Gegenvorschlag– Festlegung von Zielen für ein maximales Kostenwachstum pro Jahr. Danach werden Kantone, Bund und Tarifpartner aufgefordert zu prüfen, ob und wie der Trend korrigiert werden kann, beispielsweise durch Tarifanpassungen oder Leistungsbeschränkungen.

Eine Lösung gilt jedoch als gefährlich für den Schweizerischen Ärztebund, so dass das Risiko besteht, dass sie nicht mehr alle notwendigen Leistungen erbringen kann. Vor allem ältere, chronische oder mehrfach erkrankte Patienten könnten mit Einschränkungen konfrontiert werden oder warten müssen, bis eine notwendige Behandlung erfolgt, sagt WFH-Sprecherin Charlotte Schweizer Das Parlament hat gerade beschlossen, die Gesundheitskosten zu senken. Auch das Bündnis des Zentrums, Förderer der Initiative, zeigte sich enttäuscht, so dass die Lösung der Regierung dagegen wenig bindend wäre.

RG / eb


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