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In der Schweiz gehen wir jährlich 199 Millionen Stunden zu Fuss

by Rafael Simon

Die Schweiz ist ein Wanderland. Die Bevölkerung ist noch sportlicher geworden: 2020 wurden 199 Millionen Stunden mit Wandern verbracht, gegenüber 37 Millionen im Jahr 2014, gemäss einer detaillierten Analyse der Studie Sport Suisse 2020.

Die „Schweizer Kombination“, die mit Wandern, Radfahren, Schwimmen, Skifahren und Joggen (fünf Sportarten, die man ein Leben lang ausüben kann) umfasst, führt die Rangliste der beliebtesten Sportarten an. An der Studie nahmen 13.621 Personen über zehn Jahren teil.

Wie bei der letzten Erhebung vor sechs Jahren steht das Wandern an erster Stelle. Der Anteil der Schweizer Bevölkerung, der Sport praktiziert, ist von 44,3 Prozent im Jahr 2014 auf 56,9 Prozent im Jahr 2020 gestiegen, wie das Bundesamt für Sport (BASPO) am Donnerstag mitteilte.

Jeder zehnte Wanderer war sechs bis zehn Tage im Jahr unterwegs, drei bis fünf Stunden am Stück. Die überwiegende Mehrheit (95 %) der Menschen, die wandern gehen, tun dies ohne Aufsicht, also außerhalb eines organisierten Vereins oder einer Gruppe.

Im Gegensatz zu Wanderern üben Radfahrer ihren Sport häufiger, aber kürzer aus: 8 % von ihnen treten zwischen 21 und 50 Tagen im Jahr in die Pedale, bei Ausflügen von ein bis zwei Stunden.

„Ein Sport für die Reichen“

Die Popularität von Golf und Tennis hat nur leicht zugenommen: Sie werden heute von 2,3 bzw. 5,4 % der Schweizer Bevölkerung gespielt, verglichen mit 1,8 bzw. 5,2 % im Jahr 2014. Unter den Männern hat der Anteil der Golf- und Tennisspieler ab 60 Jahren zugenommen ist gestiegen. deutlich erhöht. Dagegen ist der Anteil der Golferinnen im Alter von 45 bis 59 Jahren leicht gesunken und der Anteil der Tennisspieler im Alter von 30 bis 44 Jahren niedriger als vor sechs Jahren.

Für jede Sportart wurde das Haushaltseinkommen untersucht. Es überrascht nicht, dass Golf- und Tennisbegeisterte zur höchsten Einkommensklasse gehören und mehr als 9000 Franken pro Monat und Haushalt verdienen. Die unterste Einkommensklasse (bis 5000 Franken) ist im Turnen am stärksten vertreten.

Dieser Artikel wurde automatisch veröffentlicht. Quelle: ats

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