Zürich (awp) – Der Partizipationsschein von Lindt & Sprüngli wurde am Dienstag dank einer soliden Halbjahresperformance an der Schweizer Börse gesucht. Durch die Umsatzsteigerung hat der Schokoladenhersteller Kilchberg die Erwartungen der Analysten in Bezug auf die Rentabilität weit übertroffen und seinen Nettogewinn innerhalb eines Jahres fast halbiert.
Nachdem der Partizipationsschein von Lindt & Sprüngli, nun Bestandteil des SLI-Index und Nachfolger von Kühne + Nagel, der Credit Suisse im SMI ersetzte, die Sitzung mit einem Anstieg von 1,3 % eröffnete, konsolidierte er seine Gewinne an den ersten Börsen und notierte gegen 9:35 Uhr bei 11.040 Schweizer Franken, ein Plus von 2,32 %. Gleichzeitig stieg der Swiss Leader Index nur um 0,08 %.
Von Januar bis Ende Juni verzeichnete der Kilchberg-Chocolatier ein organisches Wachstum von 10,1 % und übertraf damit erstmals seit einem halben Jahr die Marke von 2 Milliarden Franken. Das Ebit stieg um fast 40 Prozent auf 255 Millionen US-Dollar und der Nettogewinn stieg auf 205 Millionen US-Dollar.
In seinem Kommentar erinnert die Bank Vontobel an ein unvergessliches Semester: Der Schokoladenhersteller hat außergewöhnliche Ergebnisse erzielt. Lindt & Sprüngli erzielte in einem „allgemein spektakulären Halbjahr“ Fortschritte in allen Regionen, insbesondere in Europa, wo das organische Wachstum die Erwartungen weit übertraf. Dank der Erholung des Tourismus profitierte die Gruppe auch von der positiven Umsatzentwicklung im eigenen Filialnetz.
UBS stellt ebenso wie die Vontobel Bank fest, dass Lindt & Sprüngli weiterhin von seiner Preispositionierung und seinem Produktmix profitiert hat, da die Verbrauchernachfrage weiterhin gedämpft bleibt. Das Modell lief reibungslos und trug dazu bei, wahrscheinlich geringere Volumina auszugleichen, fügte die Bank Vontobel hinzu. Experten begrüßten auch die Erhöhung der Gesamtjahresziele.
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