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Sika sieht ihren „negativen“ Kreditausblick von der Credit Suisse herabgestuft

by Juliane Meier

Zürich (awp) – Die Credit Suisse gab am späten Freitag bekannt, dass sie den Ausblick für die Kreditwürdigkeit von Sika am Tag nach Bekanntgabe der Übernahme durch die Zug-Gruppe von „Low A“ auf „negativ“ gesenkt hat, von „stable“. von der ehemaligen auf Bauchemie spezialisierten BASF-Tochtergesellschaft, umbenannt in MBCC, deren Geschäftswert auf 5,5 Milliarden Franken geschätzt wird.

„Die Übernahme von MBCC wird die Reichweite von Sika deutlich erhöhen und die Diversifikation etwas erhöhen sowie dem Unternehmen den Zugang zu neuen Märkten und Kunden ermöglichen“, so die Experten der Bank in beiden Filialen. Mit der Transaktion dürften auch Versorgungsprobleme gelöst werden.

Was für das Geschäftsprofil gilt, gilt jedoch nicht für den Finanzier, der sich abschwächen dürfte, da „die fremdfinanzierte Akquisition zumindest vorübergehend die Bilanz- und Kreditkennzahlen belasten wird“, warnt die Credit Suisse. Diese Parameter sollten sich 2021 dank der guten Performance der Gruppe verbessern, bevor sie sich 2022 aufgrund der Akquisition verschlechtern.

Zudem warnt die Nummer zwei der Schweizer Bank vor dem „erheblichen“ Risiko im Zusammenhang mit der grössten Akquisition in der Geschichte der Gruppe und rechnet trotz der erwarteten Barmittelerhöhung nicht mit einer vollständigen Wiederherstellung der Kennzahlen bis zur entsprechenden Ratingschwelle im jahr 2024. Strömung erzeugen.

Die Credit Suisse bestätigt umgehend ihre „Hold“-Empfehlungen für in Schweizer Franken emittierte Obligationen.

buc / rp

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